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6. August 2020 | 07:00 Uhr
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Accor macht Verlust und streicht 1.000 Stellen

Europas größter Hotelkonzern meldet für das erste Halbjahr einen Umsatzeinbruch um 52 Prozent auf 917 Millionen Euro und einen Nettoverlust für den Konzern von 1,5 Milliarden Euro. Accor hat einen Sparplan aufgestellt, der vorsieht, bis 2022 die Kosten um 200 Millionen Euro zu senken. 1.000 Stellen sollen wegfallen.

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Accor machte im ersten Halbjahr 1,5 Milliarden Euro Verlust

Über den Personalabbau berichtete die Nachrichtenagentur AFP und beruft sich dabei auf den stellvertretenden Generaldirektor der Gruppe, Jean-Jacques Morin.

Accor will ein neues Asset-Light-Geschäftsmodell umsetzen. CEO Sébastien Bazin führt hierzu aus: "Dies ist unerlässlich. Wir hätten dies auch ohne die Krise getan, aber die aktuellen Ereignisse beschleunigen die Entscheidungen. Accor muss einfacher, leichter und agiler werden und noch näher an die tägliche Basis."

Der Revpar ist im ersten Halbjahr 2020 um 59 Prozent gesunken, in Europa im zweiten Quartal gar um 91 Prozent. Dennoch eröffnete Accor in der Jahreshälfte 86 Hotels mit 12.000 Zimmern. Am 3. August waren 81 Prozent der Accor-Hotels geöffnet, das entspricht mehr als 4.000 Häusern.

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