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15. Januar 2026 | 14:53 Uhr
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Mailen

Achat hat sich nach der Insolvenz neu aufgestellt

Nach der Insolvenz in Eigenverwaltung ist das Portfolio von Achat deutlich geschrumpft. Von den ehemals 50 Hotels mit 5.900 Zimmern werden nunmehr 32 Hotels mit 4.100 Zimmer und Apartments unter dem Dach der Achat-Gruppe geführt. Für 17 der 18 abgegebenen Hotels konnten neue Betreiber gefunden werden.

Achat Bremen Foto Achat

Die Achat Hotels blicken nach der Insolvenz wieder nach vorne

"Wir sind raus, sind durchfinanziert und die operativen Zahlen entwickeln sich über Plan!“ Mit diesen Worten beschreiben Philipp von Bodman und André Hintzen, beide Geschäftsführer der Achat Hotels, den Start der Hotelgruppe in das Jahr 2026.

Konzentration auf Business-Gäste

Die Chefs blicken optimistisch in die Zukunft: Effizientere Unternehmensstrukturen, ein klar definiertes Portfolio und eine bessere Liquidität geben Achat Spielraum für neue Hospitality-Lösungen. Dazu zählt der angestrebte Ausbau des Longstay-Angebots in den Apartments der Gruppe. Zudem hat man das Hauptaugenmerk wieder auf die Kundensegmente der Business-, Tagungs- und Messegäste gerichtet.

Digitale Lösungen sollen Mitarbeiter entlasten

Das konzentrierte Portfolio der derzeit 32 Hotels der Gruppe profitiert von einem erhöhten Grad der Digitalisierung, wie etwa durch den Rollout einer Telefon-KI-Lösung in allen Hotels. Diese übernimmt automatisiert Telefonanfragen und entlastet damit Mitarbeitende am Empfang. "Neue digitale Prozesse zusammen mit der Konzentration der von uns eingesetzten Systeme, ermöglicht größere Handlungsspielräume", so André Hintzen.

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