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23. November 2021 | 21:40 Uhr
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Dehoga fordert staatliches Rettungspaket für das Gastgewerbe

"Die coronabedingten massiven Umsatzeinbußen gefährden die Zukunft des Gastgewerbes", sagt Dehoga-Präsident Guido Zöllick (Foto). Wenn es wieder einen Lockdown für das Gastgewerbe geben sollte, brauche die Branche staatliche Überlebenshilfen.

Zöllick Guido Dehoga Präsident 3 Foto Dehoga Svea Pietschmann

Dehoga-Präsident Guido Zöllick fordert massive Staatshilfen ein

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Auch im geöffneten Zustand sei die Lage durch Stornierungen katastrophal und die Verlängerung der Überbrückungshilfe III Plus nicht ausreichend. "Wir fordern ein Rettungspaket, das die Verbesserung der Coronahilfen für alle betroffenen Unternehmen beinhaltet, die Fortgeltung aller Corona-Sonderregelungen beim Kurzarbeitergeld sowie die Entfristung der Mehrwertsteuersenkung für Speisen mit Einbezug der Getränke. In dieser dramatischen Lage erwarte ich eine Politik, die Mitarbeitern wie Unternehmern Planungssicherheit und Perspektiven gibt", führte Zöllick weiter aus.

Die Coronahilfen müssten unabhängig von Umsatzgröße und Mitarbeiterzahl allen betroffenen Unternehmen zur Verfügung stehen und eine Deckelung dürfe es nicht geben. Zöllick forderte weiterhin die Fortgeltung der erhöhten Leistungssätze bei längerer Kurzarbeit (70 beziehungsweise 77 Prozent ab dem vierten Bezugsmonat, 80 beziehungsweise 87 Prozent ab dem siebten Bezugsmonat).

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