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8. Januar 2022 | 19:31 Uhr
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Dehoga: Mehr als jeder zweite Betrieb bangt um Existenz

"Der Umsatz unserer Branche brach im Dezember um die Hälfte gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 ein", sagt Dehoga-Präsident Guido Zöllick (Foto). Er stützt sich dabei auf die Dezember-Umfrage des Verbandes. Demnach sehen 56 Prozent der Unternehmer ihren Betrieb aktuell in seiner Existenz gefährdet.

Zöllick Guido Dehoga Präsident 3 Foto Dehoga Svea Pietschmann

Dehoga-Präsident Guido Zöllick fordert weitere Staatshilfen

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Verantwortlich für die erheblichen Umsatzverluste seien die seit Wochen geltenden 2G- oder 2G-Plus-Zugangsregelungen, Kontaktbeschränkungen, Veranstaltungsverbote und Sperrzeitregelungen sowie Schließungen von Clubs und Diskotheken, sagt der Dehoga. Der Umsatzrückgang für das Gesamtjahr 2021 im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 liege durchschnittlich bei 41 Prozent.

Zöllick sieht die Politik in der Pflicht: "Vielfach sind Liquiditätsreserven aufgebraucht. Deshalb erwarten wir jetzt von der Politik, dass alle Unternehmen die notwendige finanzielle Unterstützung bekommen, die ihre Existenz und den Erhalt der Arbeitsplätze sichern." Wenn die massiven Beschränkungen weitere Wochen gültig blieben, müssten die Hilfen verbessert werden, fordert Zöllick.

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