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7. März 2022 | 17:37 Uhr
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Die Hälfte der Gastrobetriebe sieht ihre Existenz gefährdet

Die Lage im Gastgewerbe ist schlecht und die kurzfristigen Aussichten ebenso. Laut der Februar-Umfrage des Dehoga betrugen die Umsatzverluste in den ersten beiden Monaten fast 45 Prozent im Vergleich zum Corona-Vorkrisenjahr 2019. 48 Prozent der Unternehmen sehen ihre Existenz gefährdet. Ein Lichtblick sind die Lockerungen der Corona-Maßnahmen.

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Corona setzt der Branche weiterhin stark zu

70 Prozent der Unternehmer befürworten den Wegfall der 2G-Plus- und 2G-Regeln. "Die Lockerungsschritte waren überfällig, und wir begrüßen sie sehr", sagt Dehoga-Präsident Guido Zöllick. "Im dritten Jahr der Pandemie benötigen wir dringend sichere Perspektiven. Die Branche sehnt sich nach einer Rückkehr zur Normalität."

Die Buchungslage für März und April wird mehrheitlich negativ bewertet. 59 Prozent der Ferienhoteliers beurteilen diese für März als schlecht oder sehr schlecht, für den April vermelden dies 44 Prozent. Noch trister ist die Stimmung unter den Stadt- und Tagungshotels. Dort halten 71 Prozent die Buchungslage für März und 60 Prozent für den April für schlecht oder sehr schlecht.

Seit Jahresbeginn sind die Energiekosten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um durchschnittlich 33 Prozent gestiegen. 91 Prozent der Unternehmer sehen diese Preissteigerungen als starke und sehr starke Belastung.

An der Umfrage beteiligten sich vom 1. bis 4. März insgesamt 4.105 gastgewerbliche Betriebe aus ganz Deutschland.

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