Doch Alexander Trobitz, Hotelexperte bei BNP, sieht nicht nur schwarz: "Trotz des sehr niedrigen Transaktionsvolumens ist nichtsdestotrotz in jüngster Zeit bereits wieder eine Zunahme des Käuferinteresses zu beobachten, was nicht zuletzt auf die mittlerweile wieder hohen Auslastungsraten zurückzuführen ist." Die Preisfindung sei "weiterhin dynamisch", was zu Transaktionen vor allem "im kleinteiligen Segment" führte. Größere Portfoliotransaktionen habe es nicht gegeben.
Ein Viertel des Transaktionsvolumens entfällt auf offene Fonds, darunter auch die größte Transaktion des Jahres, der Kauf des Steigenberger Hotel de Saxe in Dresden durch die Commerz Real für ihren Hausinvest-Fonds für über 50 Millionen Euro. Mit rund zehn Prozent entfällt ein ungewöhnlich hoher Anteil auf die öffentliche Hand, was vor allem auf mehrere Ankäufe ehemaliger Hotels durch Kommunen zur Unterbringung von Flüchtlingen zurückzuführen sein dürfte.
