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27. September 2022 | 15:43 Uhr
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Forderungen des Dehoga Bayern zur Rettung des Gastgewerbes

"Wir haben die Corona-Pandemie schwer angeschlagen überstanden, jetzt gilt es alles daran zu setzen, dass die explodierenden Energiepreise nicht zu Masseninsolvenzen führen", sagt Angela Inselkammer (Foto), Präsidentin des Dehoga Bayern. Die Energiepreise seien die größte Bedrohung der Branche. Der Dehoga formuliert sieben Forderungen.

Dehoga Bayern Angela Inselkammer Präsidentin Foto Dehoga Bayern

Angela Inselkammer fordert umfangreiche Hilfen vom Staat zur Rettung des Gastgewerbes

Der Verband drängt auf eine wirksame Preisbremse zur Deckelung der Gas- und Stromkosten und fordert die Nutzung "aller sicheren Energiequellen," um einen Energie-Lockdown zu verhindern. Er meint damit auch die Nutzung und Reaktivierung aller Kohle- und Ölkraftwerke sowie den Weiterbetrieb der Kernkraftwerke.

Außerdem spricht man sich für ein Absenken der Energiesteuern auf die europäischen Mindestsätze aus. Eine Reduzierung beispielsweise der Stromsteuer von 2,05 auf 0,05 ct/kWh wäre laut Dehoga umgehend möglich. Man plädiert für den Stopp der Gasumlage und die Übernahme der Mehrkosten durch den Staat, die für die Bereitstellung von Gaskraftwerken bei hoher Nachfrage entstehen.

Weiterhin fordert der Dehoga einen Energie-Rettungsschirm mit Zuschüssen für Betriebe, die durch die Energiepreisentwicklung in ihrer Existenz betroffen sind. Zudem wünscht sich der Verband einen unbürokratischen und pragmatischen Ausbau dezentraler Energiesysteme.

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