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7. Oktober 2019 | 07:00 Uhr
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Kempinski setzt auf eigene Immobilien

"Statt Geld für Managementverträge zu bezahlen, werden wir Immobilien erwerben und so von der Wertsteigerung profitieren", sagt Martin Smura (Foto), der Kempinski seit Juli führt. Die im Frühjahr von prominenter Seite geäußerte Kritik am Berliner Flaggschiff Adlon nimmt er ernst und will die Dinge angehen.

Martin Smura CEO Kempinski Foto Kempinski

Marin Smura leitet seit Juli Kempinski

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Dennoch sieht er das Haus gut aufgestellt: "Das Adlon mit 384 Zimmern hat 80 Prozent Belegung bei einer Durchschnittsrate, die um 100 Euro über den Mitbewerbern liegt." Die Strategie des Eigentümers, das Bahreinische Königshaus, ist es, Kempinski am oberen Ende der Luxusskala als unabhängiges Unternehmen zu etablieren. Seine Rolle beschreibt Smura in der AHGZ wie folgt: "Unser Fokus wird darauf liegen, relevante bestehende Hotels in unserem Portfolio zu halten und besondere Projekte neu zu entwickeln. Das ist einer der Gründe, warum ich gekommen bin."

Kempinski hat 26.000 Mitarbeiter in über 30 Ländern mit 78 Hotels. Der Umsatz im Portfolio liegt bei rund 1,6 Milliarden Euro.

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