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24. März 2026 | 18:39 Uhr
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Mailen

Marriott setzt im DACH-Markt stark auf Hotelkonvertierungen

Marriott baut seine DACH‑Präsenz vor allem durch die Übernahme und Neupositionierung bestehender Hotels aus. Laut Regional Vice President DACH Stefan Kühr (Foto) treiben hohe Baukosten, Nachhaltigkeits‑Vorgaben und Finanzierungshürden diesen Trend. Bestehende Hotels profitieren von Mariotts Distribution, Technologie und Treueprogramm.

Marriott Regional VP DACH Stefan Kühr Foto Stefan Kühr

Stafan Kühr erklärt, warum Marriott derzeit im DACH-Raum Konvertierungen bevorzugt

Marriott baut seine Präsenz in Deutschland, Österreich und der Schweiz weiter aus, jedoch kaum noch über Neubauten, erklärt Kühr im Interview mit Alexandra Bergerhausen vom Portal Pregas. Stattdessen setzt der Konzern zunehmend auf Konvertierungen bestehender Hotels. Laut Regional Vice President DACH Stefan Kühr sind rund 80 Prozent des Wachstums in der Region auf solche Rebrandings zurückzuführen.

Schwierige Bedingungen pushen die Konvertierungen

Die Gründe liegen vor allem in den Marktbedingungen: Bau‑ und Finanzierungskosten sind stark gestiegen, ESG‑Anforderungen verschärft worden und geeignete Grundstücke bleiben knapp. Neubauprojekte lassen sich unter diesen Voraussetzungen oft nicht mehr wirtschaftlich darstellen. Für Eigentümer wird es attraktiver, bestehende Häuser zu modernisieren und unter einer starken Marke neu zu positionieren.

Marriott sieht sich für Markenumstellungen gut gerüstet

Marriott bietet dafür nach eigenen Angaben konvertierungsfreundliche Marken wie Four Points Flex by Sheraton oder die Kollektionsmarken Autograph Collection, Tribute Portfolio und Design Hotels. Sie ermöglichen es Betreibern, ihre individuelle Handschrift zu bewahren und gleichzeitig von globaler Distribution, Technologieplattformen und dem Loyalty‑Programm Marriott Bonvoy zu profitieren.

Kühr betont, dass es nicht um Wachstum um jeden Preis geht, sondern um langfristige Wertschöpfung. Konvertierungen seien schneller, kapitaleffizienter und oft nachhaltiger als Neubauten. Für viele Eigentümer in der DACH‑Region ist dieser Weg daher die pragmatische Antwort auf einen komplexer werdenden Markt.

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