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6. Juni 2026 | 19:52 Uhr
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Mehr Gewinn für nachhaltig aufgestellte Gastgewerbebetriebe

Nachhaltig aufgestellte Betriebe des bayerischen Gastgewerbes erzielen eine Gewinnquote von 12,5 Prozent, konventionell arbeitende von 10 Prozent, lautet ein Ergebnis des Betriebsvergleichs des Instituts DWIF für das Gastgewerbe in Bayern. Die breit angelegte Untersuchung soll den Betrieben Orientierungswerte zur Kostenoptimierung liefern.

Bilanz GUV Finanzen Analyse 169 Foto iStock NicoElNino

Das DWIF hat ein umfangreiches Werk zur Wirtschaftlichkeit bayerischer Betriebe des Gastgewerbes erstellt

Der sich fortsetzende Rückgang an gastgewerblichen Betrieben habe negative Auswirkungen auf die flächendeckende Versorgung und Angebotsvielfalt, auch wenn sich die einzelbetriebliche Situation durch den geringeren Wettbewerbsdruck verbessert hat, so das Deutsche Wirtschaftswissenschaftliche Institut für Fremdenverkehr (DWIF). So seien beispielsweise die Umsätze pro Gastgewerbeunternehmen seit 2017 um gut 38 Prozent auf rund 644.000 Euro angestiegen. Das Institut berichtet, dass vor allem kleinere Betriebe vom Markt verschwunden seien. Dadurch habe sich die Leistungsfähigkeit der verbleibenden Unternehmen erhöht. 

In einer Sonderanalyse kommt das Institut zudem zu dem Ergebnis, Nachhaltigkeit sei im bayerischen Gastgewerbe nicht nur eine Frage der Haltung, sondern auch ein betriebswirtschaftlicher Faktor. Nachhaltiger aufgestellte Betriebe erzielten demnach eine Gewinnquote von 12,5 Prozent, während weniger nachhaltige Unternehmen auf 10,0 Prozent kämen, so DWIF‑Projektleiter Heiko Rainer.

Der Preis für die Publikation liegt bei 74,90 Euro, Mitglieder des Dehoga Bayern bekommen den DWIF-Betriebsvergleich ermäßigt für 49,90 Euro (plus Porto und Verpackung). Bestellservice über das DWIF per E-Mail unter info@dwif.de oder per Telefon unter 089-23702890. Ansprechpartner: Dr. Bernhard Harrer.