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19. April 2024 | 07:00 Uhr
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"Wir erwarten Steuerfairness und Bürokratieabbau"

Der Große Vorstand des Dehoga hat in seiner aktuellen Sitzung nochmals klargestellt, was die Branche von der Politik will: einheitlich sieben Prozent Mehrwertsteuer auf Essen und den sofortigen Stopp drohender neuer bürokratischer Belastungen. Der Verband kritisiert die unterschiedliche Besteuerung von Essen als "absurd".

Mehrwertsteuer

Der Dehoga kämpft weiterhin für einheitlich sieben Prozent Mehrwertsteuer auf Essen

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Es sei weder fair noch gerecht, dass für das Essen auf dem Porzellanteller in den Restaurants wieder 19 Prozent Mehrwertsteuer erhoben werden, während für das verpackte Essen to go, den Fertigsalat aus dem Supermarkt und die Essenslieferung weiterhin sieben Prozent gelten, gab das Gremium zu Protokoll. Die Erhöhung der Mehrwertsteuer setze die Branche enorm unter Druck. Als Beleg dafür verweist der Dehoga auf seine kürzlich durchgeführte Umfrage unter Mitgliedsunternehmen. "Wir erwarten von der Politik, dass sie der heimischen Gastronomie die Wertschätzung zeigt, wie es in 22 von 27 EU-Mitgliedstaaten der Fall ist. Dort gilt ein reduzierter Satz für Essen in der Gastronomie", so der Verband weiter.

Bürokratie nimmt zu statt ab

Mit Blick auf die Vielzahl der bestehenden Reglementierungen fordert der Große Vorstand des Dehoga eine "Entfesselung" der Betriebe. Der Verband drängt auf den sofortigen Stopp aller drohenden neuen Reglementierungen. Die finanziellen und bürokratischen Lasten nähmen trotz aller Versprechungen nicht ab. Vielmehr sei nach Einschätzung des Dehoga das Gegenteil der Fall: Immer neue aufwendige Pflichten sollen hinzukommen wie aktuell die Herkunftskennzeichnung für Fleisch und die Tierhaltungskennzeichnung.

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