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17. Juli 2026 | 08:37 Uhr
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Streit zwischen Grand Metropolitan und VZB eskaliert

An der Beteiligungsholding Grand Metropolitan Hotels Holding B.V. hält die Smura-Familienholding von Grand-Metropolitan-Chef Martin Smura (Foto) 70 Prozent, das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB) die übrigen 30 Prozent. Im Gesellschafterstreit suspendierte ein Gericht jetzt den Vorstand. Gleichzeitig will Grand Metropolitan die Trennung vom VZB einleiten.

Grand Metropolitan Hotels Martin R. Smura Chairman Foto Grand Metropolitan Hotels

Martin Smura hat die Trennung vom VZB eingeleitet

Derzeit laufen zwei Gerichtsverfahren zwischen dem Versorgungswerk der Berliner Zahnärzte (VZB) und Grand Metropolitan. Zum einen möchte Grand Metropolitan ausstehende Managementgebühren einklagen, zum anderen wirft das VZB dem Unternehmen Fehlinvestitionen vor. Smura bestreitet die Vorwürfe.

In dem einen Verfahren in Amsterdam hatte das VZB eine Untersuchung der Geschäftsabläufe und der Geschäftsführung der Grand Metropolitan Hotels Holding B.V. (GMH), die Suspendierung des Vorstands sowie die Bestellung einer unabhängigen Anwältin zum Vorstand beantragt. Dem Antrag gab das Gericht gestern statt, wie Hospitalityinside berichtet.

Ungeachtet dessen sieht Grand Metropolitan Hotels die Zusammenarbeit mit dem VZB im Joint Venture als gescheitert an, teilt das Unternehmen mit. Grand Metropolitan Hotels hatte dem VZB angeboten, dessen Beteiligung an der Grand Metropolitan Hotels Holding B.V. zu übernehmen. Eine Einigung kam jedoch nicht zustande. Auch einer von Grand Metropolitan Hotels vorgeschlagenen Kapitalerhöhung stimmte das VZB nicht zu. 

Einvernehmliche Trennung der Gesellschafter ist bislang nicht möglich

Umgekehrt nahm das VZB auch das Angebot nicht an, die Anteile von Grand Metropolitan zu übernehmen. Nach Auffassung des Unternehmens ist die Beteiligungsholding damit bei wesentlichen Finanzierungs- und Strukturentscheidungen blockiert. Grand Metropolitan Hotels hat deshalb die Trennung eingeleitet.

"Wir haben eine gute wirtschaftliche Lösung für die Trennung der Gesellschafter angeboten. Über die Übernahme der Beteiligung des VZB kam keine Einigung zustande, und die vorgeschlagene Kapitalerhöhung erhielt nicht die erforderliche Zustimmung. Damit befindet sich die Beteiligungsholding aus unserer Sicht in einem Deadlock. Wir sehen die Zusammenarbeit in diesem Joint Venture als gescheitert an, leiten die Trennung ein und führen unser operatives Geschäft unabhängig davon fort“, so Martin Smura, Chairman der Grand Metropolitan Hotels Group.

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