Dehoga schießt gegen Rentenkommission wegen Minijobs
Nach den Vorschlägen der Rentenkommission soll der bisherige steuer- und sozialversicherungsrechtliche Sonderstatus von Minijobs künftig nur noch für Schülerinnen und Schüler gelten. "Die Vorschläge der Rentenkommission gehen an der betrieblichen Realität vorbei und wären für das Gastgewerbe eine Katastrophe", sagt Dehoga-Chef Guido Zöllick.
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Das Gastgewerbe ist auf Minijobs angewiesen sagt der Dehoga
Allein im Gastgewerbe gebe es rund 1,1 Millionen geringfügig Beschäftigte. Minijobs seien für die vielen Tausenden kleinen und mittleren Unternehmen von zentraler Bedeutung, um Beschäftigung passgenau zu organisieren, argumentiert der Dehoga.
Zudem würden Minijobs keine sozialversicherungspflichtigen Jobs verdrängen, sondern sie stützen, denn eine Umwandlung in reguläre Beschäftigung sei aufgrund des geringen Stundenumfangs vielfach gar nicht möglich, so der Verband weiter.
"Erst sollen Minijobs durch höhere Sozialabgaben massiv verteuert werden, jetzt droht die vollständige Abschaffung eines für unsere Branche unverzichtbaren Beschäftigungsinstruments. Das ist ein Frontalangriff auf die Flexibilität am Arbeitsmarkt und auf die Beschäftigungsfähigkeit des Gastgewerbes", legt Zöllick nach.